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Gefördert vom Bundesinstitut für Berufsbildung

Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung 2019

Bewerbungen können eingereicht werden

Mit dem Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung zeichnet die Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) herausragende Dissertationen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen aus, die sich mit Fragen der Berufsbildung beschäftigen. Die berufsbildungspraktische Relevanz der Arbeit soll erkennbar sein und sie soll unterschiedliche disziplinäre Ansätze integrieren. Es können sowohl Arbeit mit einem theorieorientierten wie auch einem empirischen Schwerpunkt eingereicht werden.

Benannt ist der Preis nach Friedrich Edding (1909 bis 2002), dem langjährigen Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Professor für Bildungsökonomie an der Technischen Universität Berlin. Eddings Credo lautete: "Arbeit bildet!". Der Betonung und Überschätzung der allgemeinen Bildung setzte er die Bildungswirksamkeit praktischer Tätigkeit entgegen: „Die Verknüpfung von Bildung und beruflicher Praxis war für ihn nicht nur ein Bildungsideal, das er mit großem politischem Engagement verfolgte. Er verstand auch Wissenschaft als kulturell bestimmtes Widerspiel von Theorie und Praxis mit Blick auf Praxis“ (Karl Ulrich Mayer).

Der Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung wird alle zwei Jahre von der AG BFN im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachtagung verliehen. Damit verbunden ist eine Veröffentlichung der Forschungsarbeit auf den Internetseiten der AG BFN. Die AG BFN wurde 1991 gegründet. Sie ist ein Netzwerk von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen des Hochschulbereichs sowie aus öffentlichen und privaten Institutionen, die Beiträge zur Berufsbildungsforschung leisten. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die Zusammenarbeit und den wissenschaftlichen Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren und Disziplinen anzuregen und zu unterstützen, relevante Forschungsfelder zu identifizieren sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Bewerbung

Bewerben können sich alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Dissertation für das Promotionsverfahren an einer Hochschule zugelassen wurde oder deren Promotionsverfahren bereits abgeschlossenen ist. Die Veröffentlichung der Dissertation darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Ausgeschlossen sind Dissertationen, die vor Januar 2016 erschienen sind. Eingereicht werden können sowohl Monographien wie auch kumulative Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache. Folgende Unterlagen sind per E-Mail zu schicken:

  • Bewerbungsschreiben mit Begründung,
  • Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Forschungsarbeit (max. 2 Seiten),
  • Aufstellung der eventuell bereits erfolgten Veröffentlichungen auf Grundlage der Arbeit,
  • Dissertation (gegebenenfalls kann sie auch per Post in dreifacher Ausführung eingereicht werden),
  • vorliegende Gutachten,
  • Erklärung, ob eine Veröffentlichung der Arbeit auf den Internetseiten der AG BFN gewünscht ist,
  • Lebenslauf.

Die Bewerbungen können bis zum 30.09.2018 eingereicht werden. Sie sind zu richten an: Dr. Christina Widera.

Auswahlverfahren

Kriterien der Begutachtung sind:

  • wissenschaftliche Relevanz und Stringenz,
  • berufsbildungspraktische Relevanz,
  • Verwendung disziplinübergreifender Ansätze,
  • Adäquanz verwendeter Forschungsmethoden,
  • Eröffnung innovativer Zugänge zur Berufsbildungsforschung,
  • Einbindung des internationalen Stands der Forschung.

Anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen findet eine Vorauswahl der Bewerberinnen und Bewerber durch den AG BFN-Vorstand statt.
Die Dissertationen der ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten werden von einer wissenschaftlichen Jury beurteilt, der namhafte Vertreter/-innen aus unterschiedlichen Disziplinen angehören. Es werden pro Dissertation zwei - ggf. drei - Beurteilungen erstellt.