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Gefördert vom Bundesinstitut für Berufsbildung

Verleihung des Friedrich-Edding-Preises für Berufsbildungsforschung 2021

Preis für herausragende Dissertationen

Die AG BFN zeichnet zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen aus. Ihre Dissertationen sind gekennzeichnet durch ihre wissenschaftliche Relevanz für die Berufsbildungsforschung und ihren Bezug zur Berufsbildungspraxis. Mit forschungsmethodischer Originalität zeigen sie innovative Zugänge zur Berufsbildung auf.

Die AG BFN zeichnet Dr. Laura Menze und Dr. Svenja Ohlemann für ihre herausragenden Dissertationen mit dem Friedrich-Edding-Preis für Berufsbildungsforschung 2021 aus. Beide Arbeiten sind insbesondere gekennzeichnet durch ihre wissenschaftliche Relevanz für die Berufsbildungsforschung und ihren Bezug zur Berufsbildungspraxis. Mit forschungsmethodischer Originalität zeigen sie innovative Zugänge zur Berufsbildung auf. Die AG BFN-Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Hubert Ertl (Bundesinstitut für Berufsbildung), Prof. Bernd Fitzenberger (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), OStD Thomas Hochleitner (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München), Dr. Iris Pfeiffer (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung) und Prof. Dr. Ulrike Weyland (Institut für Erziehungswissenschaft/ AG Berufspädagogik, Westfälische Wilhelms-Universität Münster) gratulieren zur Auszeichnung.

Die Verleihung fand im Rahmen des AG BFN-Forums „Digitalisierung in den Gesundheitsberufen“, das von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit der Hochschule Esslingen und dem Bundesinstitut für Berufsbildung organisiert wurde. 

Preisträgerinnen 2021

Dr. Laura Menze: Wege von der dualen Ausbildung in den Arbeitsmarkt. Wie Ausbildungsberufe Chancen strukturieren

Menze widmet sich in ihrer Arbeit der Frage, wie attraktiv eine duale Ausbildung für junge Menschen ist. In ihrer Dissertation untersucht sie, inwiefern der gewählte Ausbildungsberuf zu sozialen Ungleich­heiten führt. Ihre Studie belegt, dass der Ausbildungsberuf die Chancen beim ersten Eintritt in den Arbeitsmarkt beeinflusst und die erste eingenommene Arbeitsmarktposition den weiteren Erwerbsverlauf entscheidend prägt.

Zur Zusammenfassung der Dissertation

Dr. Svenja Ohlemann: Berufliche Orientierung im Spannungsfeld von Heterogenität und Individualisierung – Möglichkeiten der Binnendifferenzierung als Ausgangspunkt schulinterner Maßnahmenplanung

Ohlemann richtet in ihrer Arbeit den Blick auf die berufliche Orientierung junger Menschen. In ihrer Dissertation untersucht sie, wie Jugendliche bei ihrer Berufswahl unterstützt werden können. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass aufgrund der differierenden berufswahlbezogenen Entwicklung der Jugendlichen individuelle Bedarfe und auch Fortschritte systema­tisch und regelmäßig erfasst werden müssen. Maßnahmen der Berufsorientierung müssen zudem individuell angepasst werden.

Zur Zusammenfassung der Dissertation

Die AG BFN gratuliert den Preisträgerinnen und dankt den Juroren:

  • Prof. Dr. Marc Beutner (Universität Paderborn)
  • Prof. Dr. Taiga Brahm (Eberhard Karls Universität Tübingen)
  • Prof. Dr. Karin Büchter (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg)
  • Prof. Dr. Christian Ebner (Technische Universität Braunschweig)
  • Prof. Dr. Uwe Faßhauer (Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd)
  • Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz (Otto-Friedrich-Universität Bamberg)
  • Prof. Dr. Michael Meyer (Universität zu Köln)
  • Prof. Dr. Dieter Münk (Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr. Nicole Naeve-Stoß (Universität zu Köln)
  • Prof. Dr. Jennifer Paetsch (Otto-Friedrich-Universität Bamberg)
  • Prof. Dr. Karin Reiber (Hochschule Esslingen)
  • Prof. Dr. Susan Seeber (Georg-August-Universität Göttingen)
  • Prof. Dr. Georg Tafner (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Karl Wilbers (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)